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Saison: 25/26

Predators vs Breakers

Icebreakers besiegen Predators mit 5:3 und verteidigten den Meistertitel.

Vor rund 400 Zuschauern setzten sich die Icebreakers in einem spannenden und fair geführten Finalspiel der Lavanttaler Hockey Liga mit 5:3 gegen die Predators durch. Es ist schon ein besonderer Finaltag in der Hobbyliga. Brennende Atmosphäre, die Eventhalle mit zirka 400 begeisterten Hockeyfans gefüllt, Trommeln, Hupen, Anfeuerungsrufe, die Ehre, die Spieler gezollt bekommen. Die Predators lagen in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor den Breakers, somit war ein Finale auf Augenhöhe gesichert. Beide Mannschaften starteten im ersten Drittel mit unheimlichen Tempo und sehr schönen Spielzügen ins Match. Chancen auf beiden Seiten, bedachte Verteidigungsszenen, beide Teams wussten dass die Mannschaft die das erste Tor erzielt, einen großen Schritt in Richtung Meistertitel machen würde. So war es dann Ortner G. der die Scheibe zur 1:0 Führung zu Gunsten der Predators ins Netz zimmerte. Die Breakers spielten jedoch aktiv weiter, wurden aber mehr und mehr in deren Verteidigungsdrittel gedrängt und konnten zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich für Offensivaktionen sorgen. Wohl gemerkt, die beiden Teams waren zu diesem Zeitpunkt nahezu ebenbürtig. Die Predators erhöhten zunehmend das Tempo und das Körperspiel. Die Breakers waren mit dieser Situation sichtbar überfordert.  Radl A. bekam die Scheibe von einem Breaker unglücklich aufgespielt, Alex nutzte die Chance eiskalt und netzte den Puck von 10m Entfernung ins Kreuzeck. Der Breakers Goalie, Golob M. war chancenlos, da sein Sichtfeld verstellt war. Mit einem 0:2 Rückstand ging es für den Vorjahresmeister ernüchternd in die Kabine. Puckdrop zum zweiten Drittelstart. Das Publikum befeuerten die Spieler beider Mannschaften lautstark. So ging es spannend los. Die Breakers kamen wie ausgewechselt aus der Kabine, spielfreudig, körperbetont, konsequent. Es dauerte aber nur zwei Spielminuten, dann gelang dem Topscorer der Liga Radl S. das 3:0 für die Predators. War die Meisterschaft bereits entschieden? – Nein! Beide Teams gaben nochmals mehr Einsatz für den Sieg, die Breakers benötigten unbedingt ein schnelles Tor, wollen sie noch um den Pot mitspielen, die Predators mussten ihr Spiel weiter spielen, dürfen keine Fehler zulassen, denn dann wären die Breakers wieder im Rennen. So war es dann ein Abwehrfehler der Predators, Krall M. stand ungedeckt im Slot, bekam die Scheibe aufgespielt und zimmerte die Scheibe zum 1:3 Anschlusstreffer ins Netz. Die Halle tobte. Nun ging förmlich ein Ruck durch die Breakers und die unglaubliche Aufholjagt startete. Nur zwei Minuten später netzte Ortner M. ein. 2:3. Ab diesem Zeitpunkt waren die Breakers die bessere Mannschaft und zwangen den Predators deren Spiel auf. Ein unglaublich spannendes und atemberaubendes Spiel. Die Stimmung in der Halle, einfach grandios, ein Dank an alle Unterstützer und Fans! Sichtbar waren nun die Predators mit dem Spiel der Breakers überfordert, zogen Strafen.  Die Überzahl nutzte Ortner M. abermals. Der unglaubliche Ausgleich ist geschafft.  3:3.  Probst A. erhöhte zum 4:3 für die Breakers! – was ist da los? Der Turnover ist geschafft. Unglaublich! Ein weiterer Angriff zwang die Predators zu einem Foul an Prohart, Penalty! Ortner M. Trat an, spielte den Tormann aus, und netzte unglücklich nicht ins leere Tor ein. Das wäre die Entscheidung um den Meistertitel gewesen. Spielstark, gaben die Predators den Meisertitel nicht auf, Zahlreiche Angriffe der Predators wurden konsequent unterbunden. Ortner M. erhöhte zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 5:3. Der Meister stand somit fest! Ein unglaublich rasantes, schnelles, hartes aber faires Finalspiel, das wohl interessanteste und mitreißenste Finalspiel aller Zeiten entschied der Vorjahresmeister in einer unglaublichen Aufholjagt für sich!

 

Eispiraten vs Forelle

Die Bronzemedaille geht an die Eispiraten
Mit großer Spannung wurde das zweite Spiel des Tages erwartet. Schon am ersten Spieltag der nun endenden Saison standen sich die Eispiraten und die Forelle Heinrich gegenüber, damals behielt die Forelle doch überraschend die Oberhand. Die Retourpartie im Jänner ging knapp an die Piraten. Offen also die Papierform. Bereits öfters stand man sich in einem „Bronze-Medal-Game“ gegenüber, man kann also durchaus von einem ewigen Revanchematch sprechen. Und das sollte vor einer würdigen Kulisse stattfinden, die Zuschauerränge waren gut gefüllt.
Naturgemäß wollten beide Teams die Medaille unbedingt, dementsprechend flott gestaltete sich der Start, vorerst mit sichtbaren Vorteilen auf Seiten der Forelle, und die ersten 5 Minuten spielten sich fast nur in deren Angriffsdrittel ab. Gewohnt sicher jedoch Piratengoalie Günther Feimuth. Und schon bald konnten sich die Piraten aus der Anfangsdruckphase der Forelle befreien und es gestaltete sich ein offenes erstes Drittel, das sogar mit der 1-0 Führung für die Piraten endete, nachdem Florian Konrad einen unglücklich abgefälschten Querschläger über die Linie schob.
Im Vergleich zur Vorwoche, als die Forellen mit ihrer besten Saisonleistung sensationell den EC Predators besiegen konnten, zeigte man sich nun doch das eine oder andere mal etwas unkonzentriert. Dennoch konnte man einmal die für den Piratentormann im 2. Drittel ungünstige Sonneneinstrahlung ausnutzen. Ungewohnterweise fand das Spiel ja am Nachmittag und somit bei Tageslicht statt. Paul Schratter versenkte den Puck zum 1-1 im kurzen Eck.
Kurios auch der erneute Führungstreffer anfang des Schlussabschnitts. Nach einem Abwehrfehler nutzte Mario Samitsch die Gelegenheit zum Abschluss, Goalie Patrick Karasin wehrte ab, nach einem Ausflug bis knapp unters Hallendach fand die Scheibe den Weg direkt ins Tor. Jubel auf der Piratenbank.
Allen Bemühungen der Forelle Heinrich zum Trotz verteidigte der EC Eispiraten die Führung bis zum Schluss und ließen keinen Gegentreffer mehr zu. Zwei Minuten vor der Sirene fixierte Comebacker Bastian Rupp mit dem 3-1 endgültig die Bronzemedaille.
Eis frei somit für das große Finale!

EC Jakling vs. EC Mökriach Pinguins

Im Spiel um Platz fünf trafen der EC Jakling und die Mökriach Pinguins erneut aufeinander. Nach der dramatischen Penalty-Niederlage im letzten Duell wollte Jakling diesmal von Beginn an ein klares Zeichen setzen und sich Rang fünf sichern.

Der Auftakt verlief zunächst durchwachsen. Zwar brachte Martin Pucher Jakling bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung, doch zahlreiche Unkonzentriertheiten – vor allem bei den Wechseln – hielten die Pinguins im Spiel. In der 15. Minute, unmittelbar vor der ersten Drittelpause , nutzte Roland Koraschnigg eine dieser Situationen zum 1:1-Ausgleich.

Im zweiten Drittel präsentierte sich Jakling deutlich strukturierter und mit höherem Tempo. Mario Doliner stellte in der 16. Minute rasch auf 2:1. Nur zwei Minuten später erhöhte Luca Pucher auf 3:1 (18.). Mit zunehmender Spieldauer übernahm Jakling klar das Kommando. Martin Doliner traf in der 25. Minute zum 4:1, ehe Philipp Ammann mit einem lupenreinen Hattrick das Spiel endgültig entschied. Seine Treffer in der 29., 31. und 33. Minute bedeuteten das 5:1, 6:1 und 7:1.

Auch im Schlussdrittel fanden die Mökriach Pinguins kein Mittel mehr gegen die nun souverän auftretenden Jaklinger. Während Jakling weiterhin konsequent im Abschluss blieb, scheiterten die Mökriacher Angriffe immer wieder am stark aufspielenden Goalie Hartl-Kollmann, der mit sicheren Paraden und gutem Stellungsspiel überzeugte. Den Schlusspunkt setzte Raphael Heine in der 41. Minute zum deutlichen 8:1-Endstand.

Mit einer klaren Leistungssteigerung ab dem zweiten Drittel sicherte sich der EC Jakling verdient den fünften Platz .

 

Eispiraten vs Jakling

Am Samstag, 21. Februar 2026, lieferten sich die EC Eispiraten und der EC Jakling um 19:00 Uhr ein echtes Eishockey-Drama, das erst im Penaltyschießen entschieden wurde. Am Ende setzte sich Jakling mit 5:4 n.P. durch und sicherte sich den Zusatzpunkt.

Blitzstart der Jaklinger – Piraten antworten eiskalt

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Die Gäste gingen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Nummer 69 Pucher traf mit einem überragenden Schuss ins kurze untere Eck – für Piraten-Goalie Feimuth war dieser Abschluss unhaltbar.

Doch die Antwort der Eispiraten folgte postwendend. Nur kurze Zeit später erzielte Nummer 37 Berger den Ausgleich. Aus spitzem Winkel brachte er die Scheibe im Netz unter und ließ die Heimfans jubeln.

Noch vor der ersten Pause drehten die Piraten die Partie: Nummer 33 Christian Samitsch traf nach einem Zuspiel seines Bruders Mario flach gegen die Laufrichtung des Torhüters zur 2:1-Führung. Mit diesem Spielstand ging es in die Drittelpause.

Offener Schlagabtausch im Mitteldrittel

Das zweite Drittel war geprägt von einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Den Eispiraten gelang das 3:1 durch Nummer 71 Samitsch Mario nach Vorarbeit von Berger (#37).

Doch Jakling bewies Moral: Abermals war es Nummer 69 Pucher, der mit seinem zweiten Treffer des Abends den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte und seine Mannschaft im Spiel hielt.

Dramatisches Schlussdrittel

Im dritten Abschnitt schien zunächst alles klar. Wieder war es Nummer 71, der – diesmal auf Zuspiel von Markus Messner mit der Nummer 76 – auf 4:2 erhöhte. Die Piraten wähnten sich bereits auf der Siegerstraße.

Doch dann entglitt ihnen zunehmend die Kontrolle. Jakling wurde stärker, kämpfte verbissen um jede Scheibe und setzte die Piraten-Defensive massiv unter Druck. Der Lohn: Nummer 75 Luca Pucher traf zum 3:4-Anschluss. Die Eispiraten wirkten nun verunsichert, und Torhüter Feimuth hatte alle Hände voll zu tun.

Was sich abzeichnete, trat schließlich ein: Jakling erzielte durch Nummer 63 Doliner tatsächlich noch den 4:4-Ausgleich. Damit ging ein intensives, temporeiches Spiel ins Penaltyschießen.

Entscheidung vom Punkt

Im Shootout behielten die Jaklinger die Nerven und entschieden die Partie für sich. Mit dem 5:4 n.P. sicherten sie sich den Zusatzpunkt in einem Spiel, das von zwei starken Torhütern und großem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt war.

An den Platzierungen für den Finaltag ändert dieses Ergebnis jedoch nichts mehr: Jakling trifft im Spiel um Platz fünf auf Mökriach, während die Eispiraten im Spiel um Platz drei gegen die Forellen weiterhin die Chance auf eine Medaille haben.

Ein mitreißendes Spiel, das den Zuschauern bis zum letzten Penalty beste Unterhaltung bot.

 

 

Penalty SHOOT-OUT

Eispiraten: 37-> GOAL; 70-> NO Goal; 71-> NO Goal; 33-> NO Goal

Jakling: 69-> NO Goal; 75-> GOAL; 82-> NO Goal; 75-> GOAL-> GAME WINNING GOAL

Predators vs Forelle

Forelle vs. Predators

Die derzeit auf Platz 2. liegenden Predators verfolgten in diesem Spiel ganz klar das Ziel die Tabellenführung zu erobern. Doch es kam anders.
Eine personell angeschlagene Forelle startete eher abwartend und mit klar defensiver Strategie, dazu im Gegensatz die Predators mit gewohnt offensivem Spiel. Jedoch hakte es bei den Predators im Spielaufbau und an der Passgenauigkeit. Zu wenig Disziplin und zu einfache Fehler machten der Forelle zunehmend Hoffnung auf mehr.
So wurde aus einem Spiel mit einseitigen Vorzeichen ein offener Schlagabtausch. Predators gingen in Führung, Forelle legte nach. So ging es das ganze Spiel und alle Abschnitte hin und her. Keine Mannschaft konnte entscheidend davon ziehen. Viele Chancen auf beiden Seiten wurden liegen gelassen.
So kam es zum Endstand von 4:4 und einem für beide Seiten dennoch versöhnlichem Penalty-Schießen.
Dieses konnte dann die Forelle bei je 4 geschossenen Penalties mit 2:1 für dich entscheinden.
Die Forelle zeigte so zum wiederholten Male was mit Disziplin und Kampfgeist möglich ist. Die Predators sind wieder gewarnt und wissen dass es in Zukunft mehr braucht. Nichts desto trotz beenden die Predators den Grunddurchgang auf Platz 1.

 

Penalty SHOOT-OUT

Predators: 86-> GOAL; 27-> NO Goal; 77-> NO Goal; 86-> NO Goal

Forelle: 97-> NO Goal; 55->NO Goal; 19-> GOAL; 55-> GOAL-> Game winning Goal

Forelle vs Pinguins

Deutlicher Sieg der Alpenraubfische gegen die Polarvögel

Wieder einmal stehen einige Fragezeichen vor dem ersten Bully im Raum bzw. in der Eishalle. Welche Aufstellung bringen die Mökriacher Pinguins nach dem knappen Sieg letzte Woche gegen Jakling mit ins Lavanttal, und wie gut können die Forellen dem nach wie vor aktiven Verletzungsteufel trotzen. Letzteres gelingt eher mühevoll, mit einem als Verteidiger aufgestellten Goalie und einem „erfahrenen Rookie“ (Jahrgang 1972) bringt man zumindest 8 Feldspieler auf den Spielbericht. Auch die Pinguins haben Personalsorgen und müssen mit einem Gasttormann antreten.
Der Start gehörte den Pinguinen, die die ersten Minuten im Angriffsdrittel verbrachten, den Forellianern gelang es jedoch, taktisch gut eingestellt, das Spiel zu beruhigen und kontrollierte Defensivarbeit zu leisten. Daraus resultierten auch die ersten Offensivaktionen und prompt konnte Roland Unterholzer einen Gegenangriff zum 1-0 für die Forelle Heinrich nutzen. Ein Spielstand, der sichtlich Erleichterung in die Reihen der Heimmannschaft brachte. Bei 2-0 – Peter Fejan konnte mit seinem ersten von drei Toren nachlegen – machte die Eismaschine erstmals ihre Runden.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ähnlich, Mökriach war sowohl defensiv als auch offensiv nicht konsequent genug und konnte nicht wirklich gefährlich werden. Wohl aber die Forelle, die den Vorsprung bis zur zweiten Pause um weitere 2 Tore erhöhte.
Einen kurzen Moment lang witterte Mökriach eine kleine Chance, als man kurz nach Wiederbeginn eine Unachtsamkeit in der Forelle-Abwehr eiskalt ausnutzte und Tormann Stefan Liesnig bezwingen konnte, wie sich herausstellen sollte jedoch das einzige mal an diesem Abend. Denn schnell war die Kontrolle wieder auf Seiten der Forelle Heinrich, die den Score schlussendlich noch souverän auf 7-1 ausbaute und einen klaren Sieg feierte. Torschützen: Peter Fejan (3), Roland Unterholzer (2), Felix Miklau, Andreas Juri für die Forelle Heinrich und Florian Sturm für die Mökriach Pinguins.
Platz 3 für die Forelle nach dem Grunddurchgang ist somit bereits eine Runde vor dem Ende fixiert.

Jakling vs Breakers

Jakling trotzt dem Favoriten – Sensationssieg gegen die Icebreakers

Was für ein Abend in der Eishalle: Der EC Jakling hat dem ungeschlagenen Tabellenführer und Finalteilnehmer EC Icebreakers die erste Saisonniederlage zugefügt – und das mit einer taktischen Meisterleistung und eiskalter Effizienz.

Die Vorzeichen vor der Partie waren klar verteilt. Noch im ersten Aufeinandertreffen hatten die Icebreakers den Underdog aus Jakling mit 8:2 vom Eis gefegt. Alles andere als ein weiterer Pflichtsieg des Ligaprimus schien unrealistisch. Doch diesmal sollte alles anders kommen.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich ein verändertes Gesicht des EC Jakling. Defensiv kompakt, diszipliniert und mit klarer Ordnung im eigenen Drittel stemmten sie sich gegen die gewohnt offensiv auftretenden Icebreakers. Nach nur vier Minuten jedoch der erste Rückschlag: Unterzahl für Jakling. Und der Favorit schlug gnadenlos zu. Nur zehn Sekunden benötigten die Icebreakers, um einen Stellungsfehler auszunutzen und auf 1:0 zu stellen.

Doch Jakling ließ sich davon nicht beeindrucken. Ruhig, beinahe stoisch, kontrollierten sie fortan das Spielgeschehen. Mit gezielten Störaktionen im Mitteldrittel nahmen sie den Icebreakers den Rhythmus und erspielten sich selbst immer wieder gefährliche Abschlüsse. Der verdiente Lohn folgte kurz vor der ersten Drittelpause: Martin Doliner schob zum umjubelten 1:1-Ausgleich ein.

Das zweite Drittel galt lange als Jaklings Schwachstelle – doch diesmal präsentierten sie sich gereift. Statt früher Gegentreffer agierten sie taktisch klug, standen defensiv sicher und blieben nach vorne brandgefährlich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams an starken Goalies verzweifelten. Bis Luca Pucher zuschlug: Ein Fehler der Icebreakers, eiskalt genutzt – Jakling führte plötzlich.

Im Schlussdrittel warfen die Icebreakers alles nach vorne. Tempo, Druck, Schüsse aus allen Lagen. Doch entweder war ein Jaklinger Verteidiger zur Stelle oder Goalie Hartl-Kollmann, der sich an diesem Abend in Topform präsentierte. Während der Favorit anrannte, blieb Jakling effizient. Mario Doliner und wenig später Herfried Pucher stellten bis fünf Minuten vor Schluss auf 4:1 – die Sensation lag in der Luft.

45 Sekunden vor dem Ende zog der Tabellenführer die letzte Karte: Timeout, Goalie raus, sechs gegen fünf. Doch auch diese Schlussoffensive verpuffte. Jakling verteidigte leidenschaftlich, blockte jeden Versuch und brachte den historischen Sieg über die Zeit.

Jakling vs Pinguins

Im Duell der beiden Schlusslichter der aktuellen Tabelle trafen am Samstagabend der EC Jakling und die Mökriach Pinguins aufeinander. Das erste Saisonspiel hatte der EC Jakling noch klar mit 6:0 für sich entschieden.

Auch im Rückspiel erwischte Jakling den besseren Start. Die Mannschaft setzte Mökriach früh unter Druck und erspielte sich im ersten Drittel eine 5:2-Führung. Im zweiten Abschnitt änderte sich das Spielgeschehen. Mökriach agierte defensiv kompakter und kam vor allem durch Konter zu guten Möglichkeiten, die effizient genutzt wurden. Dadurch gelang es den Pinguins, den Rückstand aufzuholen und das Spiel offen zu halten.

Im letzten Drittel nahm die Intensität zu. Nach mehreren Strafen auf beiden Seiten kam es schließlich auch zu Handgreiflichkeiten. Beim Stand von 7:7 erhielt der Torhüter des EC Jakling eine Spieldauerstrafe und musste das Eis verlassen. Der Ersatztorhüter kam für die verbleibenden zwei Minuten ins Spiel. Das anschließende Penalty entschied Mökriach Pinguins für sich und sicherte sich damit den Sieg.

Damit endete ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chancen konsequent nutzten.

 

21-> Penalty winning Goal (Mökriach)

5+20 min 97 Jakling-> Roughing

5+20 min 20 Mökriach-> Roughing

Predators vs Eispiraten

 

EC Predators feiern souveränen Auftaktsieg gegen die EC Eispiraten

Lavanttaler Hockeyliga, Samstag, 31. Jänner 2026, 17:00 Uhr

Einen überzeugenden Start in den Spielabend der Lavanttaler Hockeyliga legten die EC Predators am Samstag um 17:00 Uhr hin. Vor gut gefüllten Rängen setzten sich die Predators gegen die EC Eispiraten klar und verdient mit 5:1 durch und unterstrichen damit eindrucksvoll ihre Ambitionen in der laufenden Saison.

Von der ersten Minute an war zu spüren, dass die Predators dieses Spiel unbedingt kontrollieren wollten. Mit hohem Tempo, aggressivem Forechecking und klarer Struktur im Spielaufbau setzten sie die Eispiraten früh unter Druck. Die Defensive der Gäste hatte alle Hände voll zu tun und konnte dem Dauerdruck der Hausherren nur phasenweise standhalten.

Bereits im ersten Drittel stellten die Predators die Weichen auf Sieg. In der Anfangsphase nutzte Robin Knapp (Nr. 86) eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Eispiraten und brachte sein Team mit dem 1:0 in Führung. Die Predators blieben am Drücker und belohnten sich wenig später erneut: Georg Ortner (Nr. 78) erhöhte auf 2:0, was zugleich den Pausenstand markierte.

Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild kaum. Die Predators dominierten weiterhin das Geschehen, kombinierten sicher und zeigten sich vor dem Tor äußerst effizient. Erneut war es Robin Knapp, der mit einem Doppelpack auf 3:0 und kurz darauf sogar auf 4:0 stellte und damit bereits frühzeitig für klare Verhältnisse sorgte. Erst danach gelang den EC Eispiraten der Ehrentreffer: Christian Samitsch (Nr. 33) nutzte eine der wenigen Offensivaktionen seiner Mannschaft und verkürzte auf 4:1. Am Spielverlauf änderte dieser Treffer jedoch wenig – die Predators blieben spielbestimmend und ließen defensiv kaum Chancen zu.

Im Schlussdrittel verwalteten die Predators ihre Führung souverän, ohne dabei passiv zu werden. Sie kontrollierten Tempo und Scheibe, zwangen den Gegner immer wieder zu Fehlern und ließen nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Robin Knapp, der mit seinem vierten Treffer des Abends den 5:1-Endstand herstellte und sich damit zum überragenden Akteur der Partie krönte.

Die Drittelergebnisse von 2:0, 2:1 und 1:0 spiegeln den klaren Spielverlauf wider. Insgesamt war es ein hochverdienter Erfolg für die EC Predators, die sowohl offensiv als auch defensiv eine geschlossene und abgeklärte Mannschaftsleistung zeigten. Die EC Eispiraten hingegen fanden über weite Strecken kein Mittel gegen die Dominanz des Gegners und müssen dieses Spiel rasch abhaken.

Mit diesem souveränen Sieg senden die Predators ein deutliches Signal an die Konkurrenz der Lavanttaler Hockeyliga.