Predators vs Breakers

Icebreakers besiegen Predators mit 5:3 und verteidigten den Meistertitel.
Vor rund 400 Zuschauern setzten sich die Icebreakers in einem spannenden und fair geführten Finalspiel der Lavanttaler Hockey Liga mit 5:3 gegen die Predators durch. Es ist schon ein besonderer Finaltag in der Hobbyliga. Brennende Atmosphäre, die Eventhalle mit zirka 400 begeisterten Hockeyfans gefüllt, Trommeln, Hupen, Anfeuerungsrufe, die Ehre, die Spieler gezollt bekommen. Die Predators lagen in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor den Breakers, somit war ein Finale auf Augenhöhe gesichert. Beide Mannschaften starteten im ersten Drittel mit unheimlichen Tempo und sehr schönen Spielzügen ins Match. Chancen auf beiden Seiten, bedachte Verteidigungsszenen, beide Teams wussten dass die Mannschaft die das erste Tor erzielt, einen großen Schritt in Richtung Meistertitel machen würde. So war es dann Ortner G. der die Scheibe zur 1:0 Führung zu Gunsten der Predators ins Netz zimmerte. Die Breakers spielten jedoch aktiv weiter, wurden aber mehr und mehr in deren Verteidigungsdrittel gedrängt und konnten zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich für Offensivaktionen sorgen. Wohl gemerkt, die beiden Teams waren zu diesem Zeitpunkt nahezu ebenbürtig. Die Predators erhöhten zunehmend das Tempo und das Körperspiel. Die Breakers waren mit dieser Situation sichtbar überfordert. Radl A. bekam die Scheibe von einem Breaker unglücklich aufgespielt, Alex nutzte die Chance eiskalt und netzte den Puck von 10m Entfernung ins Kreuzeck. Der Breakers Goalie, Golob M. war chancenlos, da sein Sichtfeld verstellt war. Mit einem 0:2 Rückstand ging es für den Vorjahresmeister ernüchternd in die Kabine. Puckdrop zum zweiten Drittelstart. Das Publikum befeuerten die Spieler beider Mannschaften lautstark. So ging es spannend los. Die Breakers kamen wie ausgewechselt aus der Kabine, spielfreudig, körperbetont, konsequent. Es dauerte aber nur zwei Spielminuten, dann gelang dem Topscorer der Liga Radl S. das 3:0 für die Predators. War die Meisterschaft bereits entschieden? – Nein! Beide Teams gaben nochmals mehr Einsatz für den Sieg, die Breakers benötigten unbedingt ein schnelles Tor, wollen sie noch um den Pot mitspielen, die Predators mussten ihr Spiel weiter spielen, dürfen keine Fehler zulassen, denn dann wären die Breakers wieder im Rennen. So war es dann ein Abwehrfehler der Predators, Krall M. stand ungedeckt im Slot, bekam die Scheibe aufgespielt und zimmerte die Scheibe zum 1:3 Anschlusstreffer ins Netz. Die Halle tobte. Nun ging förmlich ein Ruck durch die Breakers und die unglaubliche Aufholjagt startete. Nur zwei Minuten später netzte Ortner M. ein. 2:3. Ab diesem Zeitpunkt waren die Breakers die bessere Mannschaft und zwangen den Predators deren Spiel auf. Ein unglaublich spannendes und atemberaubendes Spiel. Die Stimmung in der Halle, einfach grandios, ein Dank an alle Unterstützer und Fans! Sichtbar waren nun die Predators mit dem Spiel der Breakers überfordert, zogen Strafen. Die Überzahl nutzte Ortner M. abermals. Der unglaubliche Ausgleich ist geschafft. 3:3. Probst A. erhöhte zum 4:3 für die Breakers! – was ist da los? Der Turnover ist geschafft. Unglaublich! Ein weiterer Angriff zwang die Predators zu einem Foul an Prohart, Penalty! Ortner M. Trat an, spielte den Tormann aus, und netzte unglücklich nicht ins leere Tor ein. Das wäre die Entscheidung um den Meistertitel gewesen. Spielstark, gaben die Predators den Meisertitel nicht auf, Zahlreiche Angriffe der Predators wurden konsequent unterbunden. Ortner M. erhöhte zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 5:3. Der Meister stand somit fest! Ein unglaublich rasantes, schnelles, hartes aber faires Finalspiel, das wohl interessanteste und mitreißenste Finalspiel aller Zeiten entschied der Vorjahresmeister in einer unglaublichen Aufholjagt für sich!





