Zusammenfassung

Ausgekontert zwischen den Feiertagen!
Auf beiden Seiten mit Spannung erwartet wurde die Auftaktpartie des Abends, Forelle Heinrich gegen den EC Predators. Auch wenn das Papier eine klare Sprache spricht, immerhin sind die Predators mit wenigen Ausnahmen Stammgast in den LAHL- Endspielen der letzten Jahre, hat man sich bei der Forelle schon eine kleine Chance auf den einen oder anderen Punkt ausgerechnet, sollte die Scheibe richtig springen.
Absolut ebenbürtig verlief demnach auch das erste Drittel, sehr geordnet und diszipliniert auf beiden Seiten. Hohes, aber noch nicht maximales Tempo, gute, aber noch keine zwingenden Möglichkeiten die wichtige erste Führung herzustellen. Für die beachtlich gut gefüllte Tribüne auf jeden Fall ein tolle und spannende erste Phase in dieser Neuauflage des Finalspieles von 2014 – wer sich erinnert.
Und es sollte bis tief ins zweite Drittel dauern, bis Robin Knapp, einer der Männer des Abends, seine Predators erlöste, und das gleich per Doppelschlag innerhalb einer Minute. Doch ein Dämpfer für die Forellen, die das Spiel bis dahin absolut offen halten konnten und den Meisterkandidaten sehr gefordert hatten. Doch offensichtlich fehlte es in diesem Mittelabschnitt am Glück und auch an der notwendigen Konzentration, zu viele gute Torchancen wurden vergeben. Und so vollendete Robin Knapp seinen Hattrick ganze sechs Sekunden vor der vermeintlich rettenden zweiten Drittelpause.
Im Schlussabschnitt machte es ihm sein Sturmkollege bei den Predators, Sebastian Radl, nach und schnürte ebenfalls einen Hattrick mit drei schönen Kontertoren, was die aufgrund des Rückstandes notwendig gewordene offensivere Spielweise der Forelle Heinrich ermöglichte.
Tore von Paul Schratter und Bernhard Huber brachten noch eine Ergebniskosmetik.
Endstand 6-2, drei verdiente Punkte für die Predators.
Forelle